In den Alpen

Auf alten Schmuggler-und Militärpfaden die Große Alpenüberquerung genießen…
Lange hatten wir diese Reise geplant. Der Anmarschweg nach Norditalien war zwar 1100 km lang, die Landschaften und die Touren in den italienischen und französischen Alpen entschädigten uns jedoch.
Die Touren sind meist im Großen Alpenstraßenführer ausgewiesen, sinnvoll erschien uns dennoch, eine professionell (im wahrsten Sinne des Wortes) geführte Tour zu wählen. Der Scout ist Professor an einer deutschen Uni und führte die Gruppe souverän.
Unsere Geländewagen waren bestens vorbereitet, scharfe Steine, grober Schotter und ein großer Nagel führten jedoch zu 2 Reifenschäden an Fahrzeugen der Gruppe. Wir waren in der Lage, auch auf solche Zwischenfälle zu reagieren und konnten die Reifen in Minuten reparieren.
Der Ligurische Grenzkamm, der höchste befahrbare Punkt in den Alpen nahe Col de Sommeiller und der Tunnel am Parpaillon sind bei Off Roadern beliebt. Wir besuchten ein Fort der Maginot-Linie und campierten in den Ruinen von alten Festungen.

Nun werde ich immer gefragt, welche Voraussetzungen für eine solche Reise zu beachten sind. Ich stelle das mal aus meiner Sicht dar- subjektiv! Spezialisierte Reiseveranstalter können anderer Auffassung sein…
1. Man braucht einen geeigneten Geländewagen: Jeep, Landrover, G-Klasse, Toyota usw. Ein SUV, wie ihn die meisten Hersteller anbieten, ist hierfür kaum geeignet.
2. Man benötigt team-spirit…
3. Man sollte ein geeignetes Off Road Training absolvieren.
4. Ein auf das eigene Fahrzeug zugeschnittener „Schrauber-Lehrgang“ für Notreparaturen im Gelände ist sinnvoll.

Die Reise wurde organisiert von TC-Offroad- Trekking GmbH
Im link finden Sie Details zur beschriebenen Reise.

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